55 SEO Tipps für Ihren Onlineshop & Website

Inhaltsverzeichnis:

Auch im Jahr 2020 ist Suchmaschinen­optimierung in aller Munde. Egal ob für den lokalen Frisörsalon oder für das große Maschinenbauunternehmen; SEO ist nach wie vor eine der wichtigsten Maßnahmen im Online Marketing. Es reicht heutzutage nämlich nicht aus, eine professionelle Webseite erstellen zu lassen und dann zu hoffen, dass die Besucher von allein kommen. Wieso sollten sie auch? Hier kommt die Suchmaschinenoptimierung (und damit verbunden SEO Agenturen) ins Spiel, denn welche Besucher sind besser, als diejenigen, die gezielt nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung suchen?

Daher ist es umso wichtiger, immer auf dem neuesten Wissensstand der Suchmaschinen­opti­mierung zu sein. In diesem Artikel werden wir die wichtigsten SEO Trends, die im Jahr 2020 von großer Relevanz sein werden, näher beleuchten und Ihnen 55 SEO Tipps an die Hand geben, mit denen Sie in den Suchergebnissen an der Konkurrenz vorbeiziehen werden.

SEO Trends 2020:

Die SEO-Welt ist sehr schnelllebig. Was gestern noch hervorragend funktioniert hat, wirkt sich morgen negativ auf die Platzierung Ihrer Webseite aus. Grund dafür sind die Updates für den Suchalgorithmus, die Google jedes Jahr mehrfach liefert. Es gibt also kaum eine Branche, in der man mehr „up-to-date“ sein muss, als in der SEO-Branche.

Schauen wir uns nun an, welche Dinge im Jahr 2020 wichtig bei der Suchmaschinenoptimierung sein werden:

Kapitel 1: SEO-Hausaufgaben machen

„Stick to the Basics“. Diese Redewendung gilt auch bei der Suchmaschinenoptimierung. Auch wenn sich stetig neue Trends ergeben, gibt es einige Aspekte, die immer wichtig bleiben werden, wenn Sie Ihre Webseite ganz oben in den Suchergebnissen platziert sehen wollen.

Zum einen wäre da die Glaub- und Vertrauenswür­digkeit. Google wird bekannten Marken immer einen Vorzug geben. Fragen Sie sich einfach selbst, ob Ihre Marke wirklich so bekannt ist, dass die meisten Leute diese kennen und nennen könnten, wenn man diese spontan fragen würde. Als unbekannte Marke beispielsweise für den Suchbegriff „Kleider“ zu „ranken“, ist ein sehr schwieriges Unterfangen, da man mit Zalando, Otto etc. sehr bekannte und starke Marken als Konkurrenz hätte. Hier würde es Sinn machen, seine Keyword-Strategie zu überdenken.

Zum anderen ist die Content- und Angebotsrelevanz von immenser Bedeutung bei der Suchmaschinenopti­mierung. Der Besucher steht dabei klar im Fokus, denn Ihre Webseite muss den Nutzererwartungen und der Nutzerintention entsprechen. Selbst wenn Sie es schaffen würden, eine unrelevante Seite gut in den Suchergebnissen zu platzieren, würden die Nutzersignale sehr negativ ausfallen, da die Besucher nicht das gefunden haben, wonach sie gesucht haben. Diese negativen Nutzersignale würde auch dem Google-Algorithmus klar machen, dass es sich bei Ihrer Seite um ein unrelevantes Suchergebnis handelt und würde Ihre Webseite dementsprechend schlechter platzieren. Diese beiden Punkte sind die wichtigsten Basics, die man beachten sollte. Was gibt es noch für wichtige Aspekte, die jeder bei seiner Suchmaschinenopti­mierung berücksichtigen sollte?

1. Google Featured Snippets optimieren

Seit geraumer Zeit zeigt Google nicht nur Werbung und die organischen Ergebnisse in der Suche an. Immer mal wieder kommen neue Formate hinzu, die die Nutzererfahrung optimieren sollen.

Die Featured Snippets sind Formate, die dem Nutzer eine direkte und kurze Antwort auf seine Frage geben. Dies passiert noch direkt in den Sucher­gebnissen, so muss der Benutzer keine neue Webseite besuchen, um die Antwort auf seine Suche zu bekommen.

Rechts das Beispiel zur Google Suchanfrage „Ei kochen“ zeigt, wie der Nutzer zwei kurze, knackige Sätze als Antwort auf die Frage „Wie lange Eier kochen müssen?“ erhält.

Google Featured Snippets optimieren
Screenshot zur Suchanfrage "Ei Kochen" auf Google

2. Keyword Recherche

Keywords finden
Keyword Recherche mit den OnlineMarketing Heads

Bevor Sie überhaupt anfangen sollten, Ihre Seite für Suchmaschinen zu optimieren, sollten Sie eine Keyword-Recherche durchführen, denn die Suchergebnisse bei Google werden bekanntlich nach einem Suchbegriff (Keyword) ausgegeben. Also ist es wichtig, dass Ihre eigene/r Webseite/Onlineshop auf die richtigen Keywords optimiert ist, damit Ihre Zielgruppe auch die Inhalte Ihrer Seite finden kann.

Wie findet man nun die richtigen Keywords?Zuallererst sollten Sie Ihre Zielgruppe und Ihre Bedürfnisse bis aufs kleinste Detail kennen. Wie würde Ihre Zielgruppe nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung im Internet suchen?
Es gibt zudem einige Keyword-Tools, die Ihnen bei der Keyword-Suche helfen können. Eine kostenlose Variante ist hierbei der Google Keyword Planer. Er wird Ihnen helfen Keyword Variationen und passende Synonyme zu finden.

Danach sollten Sie sich anschauen, wie oft diese Suchbegriffe überhaupt gesucht werden. Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie den bestpassenden Suchbegriff gefunden haben, aber dieser nur ein paar Mal im Monat gesucht wird.

Hier empfehlen wir die kostenpflichtige Toolbox SISTRIX.

Bei lokalen Dienstleistungen macht es auch Sinn Suchbegriffe mit regionalem Bezug auszuwählen. Wenn man ein Autohaus in Erfurt hat, wären die Suchbegriffe „Autohaus Erfurt“ oder „Autos kaufen Erfurt“ passende Suchbegriffe, die auch ein gewisses Suchvolumen im Monat aufweisen.
Zusätzlich sollten Sie versuchen den Schwierig­keitsgrad abzuwägen. Wenn viele starke Webseiten wie Wikipedia, Stern etc. in den ersten 10 Ergebnissen auftauchen, macht es vielleicht mehr Sinn für ein Long-Tail-Keyword zu optimieren.

Die OnlineMarketing Heads haben Ihnen hier die wichtigen Tools zur Keyword Recherche zusammengefasst:
Keywords mit hohem Suchvolumen finden!

Keyword Tools
©Grafik von: Marco Nemetschek / erhaltene Siegel & Icons der SEO Tools

3. Seitentitel

Überlegen Sie sich im Vorhinein einen guten Seitentitel für die Seite. Er sollte einerseits sehr aussagekräftig und prägnant sein und andererseits auch sehr verführerisch klingen.
Sie müssen bedenken, je höher Ihre CTR (Click-Through-Rate) ist, desto bessere Nutzersignale werden an Google gesendet. Google wird dies positiv für Sie bewerten.

Zusätzlich lassen sich auch Emoticons einbinden, um mehr aufzufallen und sich von der Konkurrenz abzuheben. Auch sollte das Keyword möglichst an dem Anfang deines Seitentitels stehen. Dies suggeriert dem Nutzer, dass deine Seite mit seiner Suchanfrage übereinstimmt.
Zudem sollten Sie sich vergewissern, dass Sie keine Stoppwörter im Titel benutzen, denn im Seitentitel hat man nur max. 55 Zeichen Platz. Wörter wie „und“, „oder“, „ein“ etc. nehmen nur Platz weg und haben im Titel nichts verloren.

Wie sieht nun ein guter Seitentitel aus?
Siehe Abbildung vom Marktplatz www.otto.de

Otto Suche - Screenshot vom Seitentitel der Startseite des Onlineshops
Für die Suche nach „Otto“ liefert der Versandhandel Otto diesen Seitentitel. Der Seitentitel hat die passende Länge, ist prägnant und fällt mit dem Symbol im Titel noch mehr auf. Auch der Markenname bzw. der Suchbegriff steht direkt am Anfang und deckt sich somit mit der Suchanfrage.

4. Meta-Beschreibung (=Meta-Description)

Otto Suche - Screenshot der Meta-Description des Onlineshops
Otto Suche - Screenshot der Meta-Beschreibung/Meta-Description der Startseite des Onlineshops

Ähnlich wie der Seitentitel spielt auch die Meta-Beschreibung eine große Rolle in den SERPs (=Search Engine Result Pages). Anders als der Seitentitel hat die Meta-Beschreibung keinen direkten Einfluss auf das Ranking. Jedoch kann diese indirekt die CTR verbessern und somit auch die Nutzersignale.
Auch hier ist es wichtig direkt zum Punkt zu kommen und den Nutzer zum klicken anzuregen.

Bei der Meta-Beschreibung erlaubt Ihnen Google maximal 155 Zeichen, also versuchen Sie auch hier auf unnötige Stoppwörter zu verzichten, um den Platz mit möglichst viel Inhalt füllen zu können.

Zusätzlich sollten Sie das Keyword in die Meta-Beschreibung einfügen, da der Suchbegriff dann fett markiert wird.

5. URL

Die URL ist eine sehr wichtige Komponente bei der Suchmaschinenoptimierung, denn sie hat direkten Einfluss auf das Ergebnis. Auch hier gilt es, aussagekräftige und kurze URLs zu nutzen, denn nach einer gewissen Länge werden diese abgeschnitten.

Zudem sollte der Suchbegriff auf jeden Fall in der URL genannt werden, denn es wird dann nicht nur das Keyword fett markiert, sondern es teilt Google mit, worum es auf dieser Seite geht.

URL Beispiel der OnlineMarketing Heads
URL Beispiel von onlinemarketing-heads.de

6. H1 bis H6 Überschriften

Überschriften-Hierarchie der OnlineMarketing Heads
Beispiel für Überschriften-Hierarchie von onlinemarketing-heads.de

Die Überschriften sind nicht nur dazu da den Text für die Leser zu strukturieren und übersichtlicher zu machen, sondern er hilft auch den Suchmaschinen deinen Text besser einordnen zu können.

Hierbei gilt es einige Sitten zu beachten. Die H1-Überschrift, also die „größte“ Überschrift, ist immer noch ein wichtiger Ranking-Faktor, deswegen sollte der Suchbegriff, für den Sie Ihre Seite optimieren möchten, unbedingt in der H1-Überschrit vorkommen.

Auch sollte diese Überschrift nur einmal pro Seite vorkommen, da sie sonst an Einzigartigkeit verlieren würde.
In den „kleineren“ Überschriften H2, H3 und H4 sollten Sie themenverwandte Suchbegriffe und Synonyme verwenden, um den Inhalt mehr Relevanz zu verleihen.

Zusätzlich sollten Sie auf die richtige Hierarchie der Überschriften achten. H2 wird beispielsweise für alle Unterüberschriften verwendet und H3 für alle Unterüberschriften von H2 und so geht es bis zu H6-Überschrift weiter.

Man unterscheidet bei der Suchmaschinenopti­mierung zwischen OnPage-Optimierung und OffPage-Optimierung. Die Onpage-Optimierung befasst sich hierbei, wie der Name schon sagt, mit allen Punkten, die sich auf einer Webseite befinden. Hierbei sind vor allem inhaltliche und technische Anpassungen einer Webseite gemeint. Sie sollten sich als Ziel setzen, eine technisch einwandfreie Webseite zu entwickeln, die auch mit Keyword-relevanten Content versehen ist.
Welche Aspekte wichtig bei der OnPage Optimierung sind, werden wir in den folgenden Punkten näher erläutern:

7. Sitestruktur (Menüführung) innerhalb des Shops / Website

Das Menü Ihrer Webseite muss klar strukturiert sein, so dass Nutzer ohne Probleme durch die Seite navigieren können. Wenn Ihnen dies gelingt, wird es auch dem Crawler der Suchmaschinen leichter gemacht, seine Arbeit zu verrichten.

Auch sollte der aktuell aufgerufene Menüpunkt visuell hervorgehoben sein, damit der Nutzer immer weiß, wo er sich gerade befindet.

Wenn Sie Dropdown-Menüs verwenden, muss die Übersichtlichkeit gewährleistet sein. Nutzen Sie beispielsweise Icons vor den Kategorienamen oder verwenden Sie verschiedene Farben in den jeweiligen Menüebenen.

Für sehr umfangreiche Webseiten oder Onlineshops eignet sich ein Sticky-Menü, so dass der Besucher nicht umständlich erst nach oben scrollen muss, um weiter durch die Seite navigieren zu können.

Tote Links, also falsche bzw. fehlerhafte Verlinkungen im Menü sollten nicht auf Ihrer Webseite zu finden sein, denn dies könnte schlimmstenfalls zu einer Deindexierung der Seite führen.

Dropdown-Menü des Otto Marktplatzes
Screenshot vom Dropdown-Menü des Otto Marktplatzes

8. Keywords richtig einsetzen

Beispiel für Keyword-Density und Keyword-Häufigkeit
Keywords im Text einsetzen, Beispiel für Keyword-Density und Keyword-Häufigkeit von onlinemarketing-heads.de

Nachdem Sie die Keyword-Analyse erfolgreich abgeschlossen haben, geht es nun darum, wie Sie die Keywords „OnPage“ richtig einsetzen und im Fließtext zu integrieren. Dabei sind vor allem die Begriffe Keyword-Density und Keyword-Häufigkeit wichtig. Die Keyword-Häufigkeit gibt an wie oft der Suchbegriff im Text vorkommt.

Die Density (=Dichte) gibt dabei den prozentualen Anteil an. Wenn man nach der Meinung vieler SEO-Experten geht, sollte die Keyword-Density zwischen 1–3 % betragen. Ein höherer prozentualer Anteil würde von Google als „Keyword Stuffing“ gesehen werden und dementsprechend abgestraft werden. Dies liegt daran, dass die Nutzererfahrung unter dem Keyword-Stuffing leiden würde, da unzählige Suchbegriffwiederholungen keinen Mehrwert liefern würden.

9. Breadcrumb

Breadcrumbs (zu Deutsch: Brotkrümel) können Teil der Navigation sein. Sie zeigt dem Nutzer an, auf welcher Ebene er sich gerade befindet und in welcher Ebene er sich vorher befunden hat. Somit wird dem Besucher die Navigation deutlich erleichtert.

Meistens befindet sich die Breadcrumb Navigation im oberen Seitenbereich und ist nicht allzu auffällig.

Da Breadcrumbs vor allem die Usability steigern, vermerkt Google die positiven Nutzersignale und bewertet Ihre Webseite besser.

Breadcrumb: Brotkrumen-Navigation
Breadcrumb: Brotkrumen-Navigation - Beispiel der OnlineMarketing Heads

10. OnPage Links

Beispiel für interne & externe OnPage-Links der OnlineMarketing Heads
Beispiel für interne & externe OnPage-Links von onlinemarketing-heads.de

Auch die interne Verlinkung ist ein wesentlicher Bestandteil der OnPage-Optimierung. Das gute an der internen Verlinkung ist, dass Sie die sogenannten Ankertexte die Platzierung der Links selbst bestimmen können.

Es ist zudem auch möglich so genannte „harte“ Ankertexte, auch bekannt als Money-Keywords, für die interne Verlinkung zu benutzen, ohne Angst haben zu müssen, dass Google einen abstraft.

Tendenziell sollten die internen Links im Content-Bereich Ihrer Webseite/Onlineshop zu finden sein und nicht in der Sidebar oder im Footer. Sorgen Sie zudem dafür, dass die Links farblich hervorgehoben sind, damit die Nutzer diese auch als Links erkennen.

Verlinken Sie dennoch auch auf andere externe Seiten, wenn es Sinn macht. Externe Links machen vor allem Sinn, wenn dem Besucher weitergeholfen werden kann.

Zudem sollten Sie immer mal wieder Ihre Webseite auf fehlerhafte Links überprüfen und diese reparieren, denn kein Nutzer landet gerne auf eine 404 Fehlerseite.

Kapitel 3 SEO Trend: Voice Search = SEO Sprachsuche

Voice Search ist im Jahr 2020 zu einem SEO Trend geworden, auf den Sie den Fokus setzen sollten. Immer mehr Menschen sind mit dem Smartphone im Internet unterwegs und vor allem die „Digital Natives“ suchen immer öfter sprachgesteuert im Internet. Auch an Google ist dieser Trend nicht vorbeigegangen und deswegen hat der Weltkonzern die verbale Suchfunkton Voice Search entwickelt. Mit ihr lassen sich Websuchen per gesprochenes Wort durchführen und müssen nicht mehr über das mühsame Eintippen der Suchbegriffe in die Suchmaschine erfolgen. Wie Sie den Voice Search Trend auch für Ihre Suchma­schinenoptimierung nutzen können, erfahren Sie in den folgenden Punkten:

11. Einsatzgebiete der Voice Search-Suche

Immer wenn es darum geht besonders schnell im Internet surfen zu können, kommt die Internetsuche per Voice Search zum Einsatz. Nach neuesten Untersuchungen haben sich die drei folgenden Kernbereiche für den Einsatz von Voice Search herauskristallisiert:

A) Suchanfragen nach (lokalen) Informationen

Routenplanung, Öffnungszeiten von Restaurants, Informationen über Veranstaltungen oder Sehenswürdigkeiten sind die häufigsten lokalen Suchanfragen.

B) Suchanfragen zu Kaufzwecken

Viele suchen per Voice Search nach passenden Einkaufsmöglichkeiten – dies gilt für Onlinegeschäfte genauso wie für den stationären Handel mit Internetpräsenz.

C) Tutorials/Berater für Problemlösungen

Suchen nach praktischen Ratgebern und Info­rmationen in ganz unterschiedlichen Themen – häufig im DIY- oder Hobby-Umfeld – werden gerne per Voice Search durchgeführt.

Die Punkte 1 Und 2 zeigen, wie relevant lokales Voice Search SEO für Ihr Unternehmen ist, da oftmals lokal gesucht wird. Ein Beispiel einer eingesprochenen Suche mit lokalem Bezug wäre „Wo finde ich ein Fitnessstudio in Berlin Neukölln?“.

12. Content und Voice Search

Ca 75% der Ergebnisse aus der Sprachsteuerung sind in oberen 3 Plätzen der SERPs zu finden. Wenn Ihr Inhalt bereits in einem Feature Snippet erscheint, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Webseite von Google zitiert wird.

Auch sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Content ein Thema lang und ausführlich behandelt, um von Google besser bewertet zu werden. Würden Sie eher einer Webseite mit einem Beitrag zum Thema SEO mit 200 Wörtern vertrauen oder einer Webseite mit einem Beitrag zum gleichen Thema mit über 6000 Wörtern (Vgl. dieser Artikel)?

Zusätzlich sollten Sie Ihr Augenmerk vermehrt auf Longtail-Keywords richten. Diese sollten am besten als Frage-Keyword implementiert werden mit dazu passender Antwort. Dies ermöglicht Google schnell auf die Frage zu antworten.

13. Strukturierung der Daten für Voice Search

Content is King, das ist klar. Aber auch die technische Optimierung darf nicht zu kurz kommen. Sie machen das Voice Search praktikabel und unterstützen bei der optimierten Auswahl der Suchergebnisse.

Um die Daten für die Voice Search richtig zu strukturieren, gibt es verschiedene Auszeichnungs­sprachen. Google und Microsoft setzen bei Ihren Suchmaschinen auf die Auszeichnungssprache schema.org, um die Daten auf der Suchmaschine mit den Daten auf den einzelnen Webseiten in Zusammenhang zu bringen. Für das Voice Search SEO ist vor allem die Funktion der Anzeige von Rich Snippets interessant.

14. W-Fragen fest einbauen

Voice Search Suchanfragen sind sehr einfach gestrickt. Sie müssen sich das wie bei einer Konversation vorstellen. Der Nutzer sucht etwas in der Such­maschine in Frageform und die Such­maschine gibt die Antworten. Es hilft Ihnen, wenn Sie auf Ihrer eigenen Webseite Fragen einbauen, beispielsweise in Form von einem FAQ.

Die Fragen sollten sehr einfach formuliert sein und keine Fremdwörter oder ähnliches beinhalten. Denken Sie dabei an die klassischen W-Fragen, also Wer, Was, Wann Wo, Warum, Wie und Wozu.

15. Lokale Inhalte & Keywords bereitstellen

Wie vorhin schon erwähnt, sind die meisten Voice Search Suchanfragen lokale Suchanfragen. Sie sollten also auf Ihrer Webseite alle möglichen Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Ortsangaben bekannt geben. Zusätzlich sollten Sie, wenn Sie es noch nicht getan haben, einen Google-My-Business Eintrag erstellen, damit Google Ihre Adressdaten und Öffnungszeiten direkt ausgeben kann. Außerdem ist es zu empfehlen, Inhalte zu lokalen Themen zu veröffentlichen.

16. Beschleunigung der Seitengeschwindigkeit

Webseiten – gerade über Mobilgeräte – können teilweise recht lang benötigen, um sich aufzubauen. Zur Beschleunigung der Ladezeit sollte die Seite mithilfe des Frameworks AMP für die mobile Nutzung optimiert sein. Gleichzeitig ist es empfehlenswert, Google Page Speed Maßnahmen zu ergreifen, die auf eine verbesserte Nutzererfahrung abzielen. Eine Ladezeitoptimierung wird nicht nur Ihre Besucher glücklich machen, sondern auch die Suchmaschinen. Es ist seit längerem bekannt, dass Google schnelle Ladezeiten als Rankingfaktor sieht.

Gerade für lokale Unternehmen, beispielsweise Restaurants oder Geschäfte in einer bestimmten Stadt, bietet eine Voice-Search-Optimierung eine große Chance, um neue Kunden zu erreichen und damit ihr Unternehmen nach vorne zu bringen.

Kapitel 4 SEO Tipp: Mobile First

Immer mehr Menschen sind heutzutage mit dem Smartphone oder Tablet im Internet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen immer öfter mit ihren mobilen Geräten Googlen.

Im Jahr 2016 hat Google angekündigt, dass der mobile Index den Vorzug gegenüber dem Desktop als Hauptindex haben wird. Früher war die Desktop-Variante die Basis für die Indexierung. Mobile First bedeutet nun, dass Google sich zuerst die mobile Variante ansehen wird.

Falls der Fall eintritt, dass die Webseite keine mobile Version hat oder nicht responsive ist, wird die Desktop-Version wieder herangezogen.

Eine Webseite oder den eigenen Onlineshop ohne mobile Version oder eine Responsivität ist jedoch unter keinen Umständen zu empfehlen, denn Google wird diese dann im Ranking abwerten.

17. Responsive Webdesign

Responsives Webdesign ist eine aktuelle Technik, mit dessen Hilfe es möglich ist, Inhalte von Webseiten einheitlich anzuzeigen. Hierbei wird das Layout so gestaltet, dass es auf dem Desktop, Tablet und dem Smartphone eine gleichbleibende Nutzerfreund­lichkeit bietet und optimal aussieht.

Die Vorteile einer responsiven Webseite liegen klar auf der Hand. Es steigert nicht nur die Besucherzu­friedenheit, sondern verbessert auch Ihre Position in den Suchmaschinen.

Zusätzlich sorgt eine nicht responsive fähige Webseite für einen erhöhten Pflegeaufwand von Content und Bildern. Es wäre dann nötig für jedes Gerät eine eigene Webseitenversion zu erstellen und für zukünftige Smartphone oder Tablet Formate müssten jeweils weitere Versionen angefertigt werden.

Responsive Onlineshop mit WordPress / WooCommerce
OnlineMarketing Heads Bsp.: Responsive Onlineshop mit WordPress / WooCommerce für befi photography

18. Usability mobil

Usability / Mobile First
Mobile First / OnPage SEO

Viele Dinge, die für die Usability auf den Desktop-Versionen wichtig sind, sind auch für mobile Versionen wichtig. Es gibt jedoch einige Aspekte, die nur für die Usability in der mobilen-Version relevant sind.

Nutzer, die mit mobilen Geräten im Internet surfen, haben andere Herausforderungen als Nutzer, die vor dem Desktop sitzen.
Forschern zufolge fällt es Besuchern schwerer einen Text zu verstehen, wenn er diesen auf einem kleinen Display lesen muss.

Es ist also wichtig, dass die Inhalte in der mobilen Version kurz und prägnant sind, damit die Conversion-Rate nicht sinkt.

19. Ladezeit auf mobilen Endgeräten

Die Ladegeschwindigkeit ist für mobile Nutzer noch wichtiger, als für Desktop-Nutzer. Besucher, die mit dem Smartphone unterwegs sind, sind in Eile und ungeduldiger als Besucher, die am Computer sitzen.
Somit wird sich eine langsame Ladegeschwindigkeit sehr negativ auf die Conversion-Rate auswirken.

Um zu prüfen, ob Ihre Webseite noch Verbesser­ungspotenzial hat, gibt es eine Reihe von Tools, die Sie nutzen können. Mit dem kostenlosen Performance Tool Lighthouse von Google lässt sich die Geschwindigkeit, die Barrierefreiheit und die OnPage Optimierung von Webseiten messen.

Zudem können Sie mit dem Chrome-User-Experience Report die tatsächliche Geschwindigkeit Ihrer Seite im Vergleich zum Wettbewerb betrachten.

Kapitel 5: Webdesign & Aufbau

Bevor Sie anfangen Ihre Webseite für Suchmaschinen zu optimieren, sollte Ihre Webseitedesign-technisch und codetechnisch einwandfrei sein. Hier gibt es auf jeden Fall einige Punkte zu beachten.

20. Intuitive Navigation

Ihre Navigation muss selbsterklärend sein. Sie dürfen nicht vergessen, dass auch ältere Menschen oder Menschen, die nicht internetaffin sind, auf Ihre Webseite gelangen und für diese Menschen, aber auch für alle anderen, muss die Webseite so einfach und simpel wie möglich sein, denn sonst werden genau diese Menschen schnell von Ihrer Seite abspringen.

21. Schriftarten

Passen Sie die Schriftart Ihrer Webseite an Ihre Zielgruppe an! Sie haben eine eher ältere Zielgruppe? Dann nutzen Sie gut leserliche Schriftarten und eine große Schriftgröße, da diese Zielgruppe es altersbedingt schwieriger hat die Inhalte zu lesen, als jüngere Zielgruppen.

Anderes Beispiel:
Wenn Sie ein B2B Unternehmen führen, dann nutzen Sie keine unseriösen Schriftarten wie Comic Sans oder ähnliches, sondern setzen Sie auf klassische Schriftarten wie Arial.

22. Farben / CI/CD

Farben können einen entscheidenden Einfluss auf Ihr Webdesign haben, denn Farben beeinflussen nicht nur die Gefühle, sondern auch das Handeln von Menschen.
Bevor Sie ein Corporate Design entwerfen lassen und sich für eine bestimmte Farbrichtung entscheiden, sollten Sie einen Blick auf die Psychologie der Farben werfen.

Rot ist beispielsweise eine Farbe, die genutzt wird, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Man findet diese Farbe oft im Marketing Bereich oder in der Unterhaltungsbranche.
Blau hingegen, wird oft mit Vertrauen und Sicherheit assoziiert. Diese Farbe wird von Banken oder von großen Unternehmen genutzt, um Vertrauen und Seriosität auszustrahlen.

Vergewissern Sie sich also im Vorhinein, dass Ihre Farbgebung und Ihre Corporate Identity zu Ihrem Unternehmen passt!

23. Designelemente

Damit sich Ihre Webseite von anderen Webseiten abhebt, gibt es viele verschiedene Designelemente, die sie nutzen können.
Slider sind ein beliebtes Webdesignelement, um Fotografien, Produktbilder oder Typografie ansprech­end und platzsparend auf einer Webseite zu präsentieren.

Ein weiterer Trend ist das Parallax Scrolling. Dank dieser Technik werden Vordergrundcontent und Hintergrundcontent mit unterschiedlichen Geschwin­digkeiten gescrollt. Dies lässt ein Gefühl von Tiefe entstehen und haucht der Webseite „mehr Leben“ ein.

Auch Animationen sind immer noch im Trend und im modernen Webdesign kaum noch wegzudenken. Animationen „peppen“ Ihre Webseite auf und erhöhen die Benutzerfreundlichkeit, da Sie zum Teil auch die Bedienung vereinfachen können, wenn beispielsweise Inhalte dezent ein- und ausgeblendet werden.

Slider von Samsung, Beispiel der OnlineMarketing Heads
Slider von Samsung, Beispiel der OnlineMarketing Heads

24. Call-to-Action

Call to Action
Call to Action Beispiel der OnlineMarketing Heads

Was auf keiner modernen Webseite fehlen darf ist ein Call-to-Action! Ein Call-to-Action sagt dem Besucher, was er als nächstes zu tun hat. Dabei kann die gewün­schte Handlung alles Mögliche sein. Sei es das Kaufen eines Produktes, die Anmeldung zum Newsletter oder das Ausfüllen eins Kontaktformulars.
Im Webdesign ist der Call-to-Action in Buttons, Links oder auch in kompletten Boxen zu finden.

Psychologisch gesehen macht es Sinn einen Call-to-Action zu nutzen, da es die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Menschen die gewünschte Handlung auch ausführen. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und dies bedeutet, dass die meisten Menschen schlichtweg wenig Zeit haben Entscheidungen zu treffen.

Machen Sie es also Ihren Besuchern leichter und integrieren sie Call-to-Actions auf Ihrer Webseite oder im Onlineshop!

Kapitel 6 SEO Basic Tipps: Content

Was wäre eine Webseite nur ohne Content? Relevante Inhalte stellen das Herzstück Ihrer Webseite und der Suchmaschinenoptimierung dar, dennoch machen viele den Fehler, dass die Inhalte erst ganz am Schluss eingepflegt werden oder dass den Inhalten zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Eine geeignete Content-Strategie kann dazu führen, dass sich die Besucher Ihrer Webseite näher mit Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt auseinander­setzen und schlussendlich zu Kunden werden.

Wie macht sich nun guter Content bemerkbar? Schauen wir uns die folgenden Punkte näher an:

Content Marketing - Unique Content schaffen
©Grafik von: treenabeena / Adobe Stock Bildnr.: 113869379

25. Content is King

Ein oft zitiertes Zitat in der Online Marketing Branche. Aber was steckt dahinter? Nun, hinter diesem Zitat steht die Überzeugung, dass der Erfolg von Webseiten zu großem Teil vom Content abhängt. Einerseits um Ihre Zielgruppe von sich zu überzeugen und andererseits, um eine bessere Platzierung auf Google und Co. zu erhalten.

Hierbei ist es wichtig, dass Sie qualitativ hochwertige Inhalte kreieren. Ihr Content sollte unterhaltsam, informativ und vor allem einzigartig sein.
Der Trend geht außerdem zu holistischen Inhalten. Dies sind Inhalte, die ein Thema allumfassend abdecken und mit denen Sie sich noch besser als Experte in Ihrem Gebiet positionieren können.

26. Beitragslänge

Ihr Content sollte mindestens 300 Wörter betragen. Content, der weniger Wörter enthält, wird von Google als „thin“ Content gesehen und nicht so gut eingestuft wie längere Beiträge.

Schauen Sie sich auch an, wie lang die Beiträge der Konkurrenz sind und passen Sie Ihre Inhalte daraufhin an.

27. Qualität > Quantität

Es ist besser, wenn Sie einen umfassenden Artikel zu einem Thema schreiben (Holistischer Content) als 6 kleine Artikel, die aus „thin“ Content (weniger als 300 Wörter) bestehen. Sie werden dadurch nicht nur bessere Platzierungen in den SERPs erzielen, sondern auch Ihren Lesern einen Gefallen tun.

28. Vermeide Duplicate Content

Duplicate Content, also doppelten Content, müssen Sie unbedingt vermeiden. Die Suchmaschinen werten Webseiten, die Content von anderen Webseiten nutzen, sehr stark ab. Nutzen Sie also immer einzigartige Inhalte, um bei den Suchmaschinen besser zu anzukommen.

29. Longtail Keywords & Wordkombinationen

Bei starker Konkurrenz ist es nicht leicht für bestim­mte Begriffe zu ranken. Es empfiehlt sich daher auf Longtail Keywords zu setzen. Inzwischen sind viele Nutzer dazu übergegangen nicht mehr nur einen einzelnen Suchbegriff in die Suchmaschinen einzugeben, sondern mehrere Suchbegriffe zu verwenden.

Beispiel:
Anstatt für den Suchbegriff Auslandsversicherung zu optimieren, könnten Sie beispielweise für das Longtail Keyword „Günstige Auslandsreiseversicherung Spanien“ optimieren.

30. Hervorhebungen im Text / Ankerpunkte

Gibt es wichtige Wörter in Ihrem Text? Dann markieren Sie diese fett! Wenn sie etwas nochmal zusätzlich betonen möchten, können Sie auch mit Unterstreichungen arbeiten.

Dies hilft nicht nur dem Leser den Text besser zu verstehen, sondern auch den Suchmaschinen.

31. Inhaltsverzeichnis

Bei viel Text macht es Sinn ein Inhaltsverzeichnis anzulegen. Dies hilft Ihren Leser die Übersicht zu bewahren und gibt Ihrem Text zusätzlich eine ordentliche Struktur.

Auch die Suchmaschinen lieben Inhaltsverzeichnisse. Google zeigt Inhaltsverzeichnisse auch gerne in den SERPs an und dies hebt Ihre Seite nochmals von der Konkurrenz ab.

Inhaltsverzeichnisse in Google SERPs
Abb.: Google zeigt Inhaltsverzeichnisse auch in den SERPs an.

32. Fügen Sie Multimedia hinzu!

Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es oft darum, eine lange Aufenthaltsdauer zu erzielen.
Wie können Sie Ihre Besucher nun lange auf Ihrer Webseite verweilen lassen? Mit dem Einsatz von Multimedia!

Fügen Sie Bilder, Video, Slideshows, Checklisten und/oder Downlaods in Ihre Webseite oder den Onlineshop ein und machen Sie Ihren Besuchern eine Freude! Google wird die längere Aufenthaltsdauer mit guten Rankings belohnen!

33. Emotionalität durch Banner und passende Bilder

Suchmaschinen sind längst nicht mehr nur für die Webseitensuche da. Auch Bilder lassen sich über die Suchmaschinen finden. Grund genug, sich damit auseinanderzusetzen, wie Sie Ihre Bilder bestmöglich für die Suchmaschinen optimieren.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Versuchen Sie Emotionen bei Ihren Besuchern zu wecken, um diese an sich zu binden. Nutzen Sie aussagekräftige Bilder, die auch thematisch zu Ihrem Beitrag passen.

Wenn die Bilder Ihren Lesern weiterhelfen, werden sich die positiven Nutzersignale gut auf Ihr Ranking auswirken.

SEO & Content - Icon

Bilder SEO im Content

34. alt-Tag & Title-Tag

Suchmaschinen können keine Bilder sehen, deswegen arbeiten Sie mit den Informationen, die sie bekom­men.

Der alternative Text (=alt-Tag) beschreibt den Inhalt der jeweiligen Grafik. Suchmaschinen wie Google benutzen diesen Tag, um den Bildinhalt zu erkennen.

Der Title-Tag zeigt dem Besucher Informationen zum Bild an, wenn man mit der Maus über das Bild (=Mouse-Over) geht. Es verbessert hauptsächlich die Usability Ihrer Webseite und ist kein großer Rankingfaktor.

35. Bildunterschriften & Copyright Angaben

Bildunterschriften sind die Texte, die sich meist unterhalb des Bildes befinden. Nutzen Sie diese, um den Besuchern kurz zu erklären, worum es sich bei dem Bild handelt.

Ein anderer Aspekt sind Copyright Angaben.
Auch wenn es Google wenig interessiert, wer nun die Nutzungsrechte zum Bild hat, ist es empfehlenswert Angaben zum Copyright des Bildes zu machen, denn einerseits ist es teilweise rechtlich vorgeschrieben und andererseits könnte es Ihre Leser interessieren.

36. Weboptimierte Bilder

Eine langsame Webseite ist tödlich für Ihre Suchma­schinenoptimierung. Komprimieren Sie daher Ihre Bilder und nutzen Sie die richtigen Formate.

Für Bilder und Grafiken sollten Sie JPEG oder WebP nutzen. Für Screenshots eher PNG und für Maßtabellen SVG.

Kapitel 8 SEO Trend: Technical SEO

Früher hat man bei der Suchmaschinenoptimierung zwischen den 2 großen Teildisziplinen OnPage-Optimierung und OffPage Optimierung unterschieden.

Im Laufe der letzten Jahre hat sich eine dritte Teil­disziplin entwickelt. Technical SEO, was früher eher Teil der OnPage Optimierung war, wird immer wichtiger und legt vor allem Fokus auf die techni­schen Optimierungsmöglichkeiten einer Website.

37. Domain & SSL Implementierung

Entscheiden Sie vorher, ob vor Ihrer Domain ein www stehen soll oder nicht. Beides gleichzeitig ist schlecht, da es für Duplicate Content sorgt. In der Google Seach Console können Sie angeben in welchem Format Ihre URLs ausgegeben werden sollen. 

Sie sollten zudem unbedingt ein SSL-Zertifikat implementieren. Google hat bekannt gegeben, dass Webseiten mit SSL-Zertifikat bevorzugt werden. Auch die Besucher fühlen sich auf Webseiten mit einer SSL-Verschlüsselung sicherer. 

38. Quellcode

Quellcode-Optimierung ist auch ein Bestandteil von Technical SEO. Räumen Sie Ihren Quellcode auf. Unnötige Leerzeichen sorgen nur dafür, dass die Crawler Ihre Inhalte langsamer crawlen und index­ieren können.

Überprüfen Sie außerdem stetig Ihren Quellcode, um SEO-Fehler aufzuspüren und zu beheben.

39. Redirects

Ein Punkt, der oft vergessen wird, jedoch immens wichtig ist für die technische Optimierung. Redirects sorgen dafür, dass Ihre Besucher auch nach Domain­änderungen auf die richtigen Unterseiten geleitet werden.
Um den Suchmaschinen klar zu machen, ob es sich beim Redirect um eine dauerhafte oder um eine vorübergehende Lösung handelt, gibt es 2 verschie­dene Lösungen:

Ein 301-Redirect setzen Sie ein, wenn sich eine Webseite dauerhaft an einer anderen Stelle befindet.
Eine 302-Weiterleitung setzen Sie ein, wenn sich die Webseite nur vorübergehend an einer anderen Stelle befindet.

40. Sitemaps

Weitere SEO Tipps sind, es gibt zwei verschiedene Sitemaps beim Technical SEO:

Zum einen gibt es die HTML Sitemap. Damit ist das Inhaltsverzeichnis auf einer Webseite gemeint und diese Sitemap gibt Ihren Lesern einen groben Über­blick auf Ihre Webseite.

Zum anderen gibt es die XML Sitemap. Diese Sitemap ist für Ihre Besucher nicht sichtbar und soll die Craw­ler bei der Indexierung unterstützen.

41. Webmaster Tools wie SISTRIX

Es ist empfehlenswert ab und an eine Shop bzw. Websiteanalyse durchzuführen. Damit ist gemeint, dass Sie Ihre Webseite einer professionellen Messung, Analyse und Auswertung von Daten unterziehen.

Hierbei können professionelle Tools wie Sistrix helfen. Diese Tools helfen Ihnen dabei technische Fehler aufzuspüren, wie beispielsweise fehlerhafte Links.

Kapitel 9 SEO Tipps: Strukturierte Daten

Strukturierte Daten helfen den Suchmaschinen dabei, die Thematik eines Beitrags besser zu verstehen. Dieses Thema wird von vielen Suchmaschinenopti­mierern aber vernachlässigt, obwohl es eine großartige Möglichkeit sein kann, den Suchmaschinen das Thema Ihrer Webseite näher zu bringen:

42. Beispiele für Strukturierte Daten

Es gibt viele Beispiele für strukturierte Daten auf Google. Beispielsweise gibt Google bei der Suche nach einem Hotel die Kundenbewertungen, die Preis­spanne und weitere Informationen über das Hotel in den SERPs aus.

Strukturierte Daten: Beispiel
Strukturierte Daten: Beispiel vom Hotel Hilton in Berlin aus der Google Suche

Bei der Suche nach einem bestimmten Rezept wird Google Ihnen Ergebnisse liefern, die direkt anzeigen, welche Zutaten für dieses Rezept notwendig sind.

Strukturierte Daten Beispiel 2
Strukturierte Daten: Beispiel "Erdbeerkuchen Rezept" aus der Google Suche

43. Strukturierte Daten implementieren

Damit die strukturierten Daten auf jedem Browser und in jeder Suchmaschine funktionieren, wurde 2011 die Initiative Schema.org gegründet. Damit war ein gemeinsamer Web-Standard für strukturierte Daten geschaffen.

Wenn Sie Content-Management-Systeme wie WordPress nutzen, können Sie auf Plugins zurück­greifen, die Ihnen dabei helfen, strukturierte Daten zu implementieren.

Wenn Sie über HTML und PHP Kenntnisse verfügen, können Sie die strukturierten Daten auch manuell einfügen.

Technical SEO: HTML & PHP

44. Setzen Sie auf Rich Snippets

Rich Snippets: Beispiel des Iphone X aus der Google Suche

Rich Snippets eignen sich hervorragend, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen und somit die Click-Trough-Rate zu erhöhen. Sie heben sich eben so von der Konkurrenz ab, wenn Sie Rich Snippets nutzen.

Ein klassisches Beispiel:
Wenn Sie einen Online-Shop besitzen, sollten sie die Rich Snippes für Bewertungen implementieren, um Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe aufzubauen.

Neben der OnPage Optimierung und Technical SEO gibt es eine weitere große Teildisziplin in der Suchmaschinenoptimierung. Die OffPage Optimierung. Mit dieser Teildisziplin sind alle Maß­nahmen gemeint, die nicht direkt auf der Webseite stattfinden.

Hauptsächlich geht es bei der OffPage Optimierung um gezielten externen Linkaufbau. Diese sogenan­nten „Backlinks“ sind ein sehr großer Rankingfaktor von Google und können als eine Art Referenz bzw. Verweis gesehen werden. Je mehr autoritäre Seiten auf Ihre Webseite verlinken, desto besser. Aber schauen wir uns nun gemeinsam an, wie ein optimaler Linkaufbau aussieht:

45. Starke statt schwacher Links

Qualität vor Quantität!
Es ist besser, wenn Sie ein paar starke Webseiten haben, die auf Ihre Seite verlinken, als viele schwache Webseiten. Nutzen Sie Tools wie Sistrix oder Ahrefs, um zu überprüfen, ob es sich um eine autoritäre Seite handelt oder nicht. 

46. Startseite und Unterseiten verlinken

Es ist empfehlenswert die meisten Backlinks auf Ihre Startseite zu setzen, um dann von dort aus den Linkjuice bestmöglich auf alle Unterseiten übertragen zu können.

Jedoch sollten Sie auch Links auf Ihre Unterseiten setzen, um ein natürliches Linkprofil zu erzeugen. Zudem hilft es Ihnen dabei bessere Rankings für Ihre Unterseiten zu erzielen.

47. Klauen Sie die Links der Konkurrenz

Wie kommt man nun an die Backlinks? Schauen Sie sich einfach die Links der Konkurrenz an und bauen Sie diese nach! Mit Tools wie der SISTRIX Toolbox oder dem Ahrefs Backlink Checker, können Sie schnell und unkompliziert alle Webseiten anzeigen lassen, die auf die Webseiten Ihrer Konkurrenz verlinken.

48. Kontinuierlich Links aufbauen

Suchmaschinenoptimierung ist ein Marathon und kein Sprint! Bauen Sie Ihre Backlinks nicht alle innerhalb von ein paar Tagen auf, denn dies wirkt unnatürlich. Betreiben Sie Ihren Linkaufbau kontinuierlich und von Zeit zu Zeit und Sie werden garantiert Erfolge erzielen.

49. Anker-Texte & Linktitel

Sie sollten stetig Ihre Anker-Texte variieren. Wenn immer dieselben Anker-Texte benutzt werden, könnte Google dies als manuellen Link-Aufbau sehen und Ihre Webseite somit abstrafen.

Ihre Keywords bzw. Synonyme Ihrer Suchbegriffe sollten aber in irgendeiner Form in dem Ankertext enthalten sein.

50. Linkquellen

Es gibt viele Wege Backlinks zu generieren. Als Faustregel kann man sich merken. Je einfacher es ist, den Link zu bekommen, desto wertloser ist er.

Links können Sie über Einträge in Branchenverzeich­nissen, Pressemitteilungen, Gastartikel, Social Bookmarking-Diensten, Kommentare in Blogs und aus vielen weiteren Quellen generieren.

Unter Social Signals fasst man alle Interaktionen zwischen Usern in sozialen Netzwerken und Bei­trägen zusammen. Sie lassen sich auch als Feedback von Nutzern verstehen. Beispiele für Social Signals sind Social Shares, Retweets, Snaps oder Pins.

Zwar sind Social Signals kein direkter Rankingfaktor, dennoch können Sie bei der Suchmaschinenopti­mierung helfen, denn je mehr Leute von Ihrer Webseite erfahren, desto mehr natürliche Links auf Ihre Seite können entstehen. Wie können Sie nun die Sozialen Medien für Ihre Webseite nutzen?:

51. Verknüpfung von Website/Shop und Social Media Kanälen

Verknüpfen Sie Ihre Webseite mit allen gängigen Sozialen Medien. So können Sie sich eine neue Traffic Quelle neben SEO aufbauen und Sie machen es Ihren Besuchern einfacher Ihr Profil auf Social Media zu finden.

Bsp. der OnlineMarketing Heads: Verknüpfung von Website/Shop und Social Media Kanälen

52. Share Buttons

Share Buttons: Beispiel der Online Marketing Heads

Implementieren Sie Share Buttons auf Ihrer Web­seite, damit Ihre Besucher es leichter haben Ihre Inhalte zu teilen. Fordern Sie Ihre Leser auch ruhig proaktiv auf Ihre Inhalte in den sozialen Netzwerken zu teilen.

53. Nutze die Open Graph Informationen

Damit Ihre Beiträge attraktiv aussehen, wenn sie in den sozialen Medien geteilt werden, können Sie Open Graph Tags nutzen. Mithilfe von Open Graph Informationen können Sie die Click-Through-Rate (=CTR) deutlich steigern.

Sie können Ihr Beitragsbild mit dem Open Graph Tag (og:image), Ihren Beitragtitel mit dem Tag (og:title), die Beitragsbeschreibung mit dem Tag (og:description) und die Domain des Beitrages mit dem mit dem Tag (og:site_name) zusätzlich versehen.

Open Graph Informationen: image, title, description & site name
Open Graph Informationen, Beispiel von Facebook (©Grafik von: PREMIUM.WPMUDEV.ORG)

Bei der Suchmaschinenoptimierung gibt es einige No Go´s, die Sie zu vermeiden haben, denn sonst können diese Fehler zu massiven Rankingverlusten führen:

54. Black Hat SEO

Mit Black Hat SEO sind alle Maßnahmen und Methoden gemeint, mit deren Hilfe Suchmaschinen bewusst manipuliert werden sollen, um bessere Rankings zu erzielen.
Eine Methode ist das Keyword-Spamming. Früher war man damit erfolgreich, wenn man das Keyword hundertfach in den Artikel geschrieben hat. Heut­zutage straft Google diese Art von Spam ab.

Eine weitere Maßnahme, die von Google ungerne gesehen wird, ist der Link Kauf. Dabei werden Backlinks gegen Geld ausgetauscht, um so die Domainautorität zu erhöhen.

Zu den Black Hat Techniken gehört auch das Negative SEO. Dabei gehen Webseitenbetreiber konkret gegen die Webseiten der Konkurrenz vor, indem Sie bewusst mit Spam-Ankertexten auf die Seiten der Konkurrenz verlinken, um diesen zu schaden.

55. Hausaufgaben auf Unterseiten vergessen

Bei der Suchmaschinenoptimierung müssen Sie allen Seiten Ihrer Webseite Beachtung schenken.
Vergessen Sie also nicht, Meta-Description und Meta-Titel für Ihre Unterseiten zu erstellen sowie interne Links auf passende Ankertexte zu setzen und vergewissern Sie sich, dass Ihre Unterseiten keine groben SEO-Fehler enthalten.

Dabei können Sie Tools wie die Google Search Console oder die SISTRIX Fehleranalyse zur Hilfe nehmen.

Website/Shop Analyse-Tools: SISTRIX & Co
©Grafik von: Marco Nemetschek / erhaltene Siegel & Icons der SEO Tools
NUN SIND SIE GEFRAGT

Zu guter Letzt würde mich interessieren, vor welchen SEO Herausforderungen Sie im Moment mit ihrem Unternehmen stehen. Oder haben Sie weitere SEO Tipps für unsere interessierten Website Besucher? Lassen Sie es mich unten in den Kommentaren wissen!

Darauf ein digitaler Gruß,
Florian Beqiri

Florian Beqiri

Florian Beqiri

Florian Beqiri ist Gründer und Inhaber der Webdesign & SEO Agentur Proactive Media. Er beschäftigt sich seit 2014 mit Online Marketing und setzt verschiedenste Marketing- und Verkaufsinstrumente für seine Kunden erfolgsorientiert ein.
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2 Kommentare zu „55 SEO Tipps für Ihren Onlineshop & Website“

  1. Verticals inklusive der Meta Description werden immer wichtiger. Nur so kann heute noch eine optimale CTR erzielt werden, da Googles eigene Einblendungen immer dominanter werden (wie Adwords). Die meisten Webmaster übersehen die Wichtigkeit von Metas immer noch…

    1. Hallo Sandra,

      diese Einschätzung können wir nur voll und ganz teilen!
      Wir selbst haben unsere CTR zu guten SEO Rankings gesteigert, durch eine ansprechende Meta Description inkl. Emoticons und Call to Action!

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